Montessori Dorfschule MuWi und Nachmittagsbetreuung


Landstraße 8
3426 Muckendorf-Wipfing


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+43 677 616 634 57

Frequently Asked Questions

Wie funktioniert der Anmeldeprozess?

Der Anmeldeprozess wird unter Aufnahmeverfahren näher beschrieben.

 

Muss mein Kind allein bleiben beim Schnuppern?

Der Schnuppertag soll für das Kind ganz entspannt verlaufen und vor allem einem ersten gemeinsamen Kennenlernen dienen. Wenn es dem Kind guttut, können die Eltern selbstverständlich gerne dabei bleiben.

 

Hat die Schule Öffentlichkeitsrecht?

Ja, die Dorfschule hat Öffentlichkeitsrecht.

 

Wie ist die öffentliche Verkehrsanbindung der Schule?

Die Erreichbarkeit der Schule ist unter Erreichbarkeit näher beschrieben.

 

Wie stellen die Pädagogen sicher, dass die Kinder lernen und nicht den ganzen Tag malen?

Die PädagogInnen planen individuell für jedes Kind, je nach Lernstand und Interesse, die Darbietungen für ein bis zwei Wochen.

Die Darbietungen sind für die Kinder verpflichtend. Nach der Darbietung können die Kinder, je nach Entwicklungsstand ihre Arbeit zu dem Thema wählen.

Bei jungen Kindern gibt es meist zwei mögliche Arbeiten zur Auswahl. Je älter und selbständiger die Kinder werden, desto freier wird die Wahl der Arbeit nach der Darbietung.

Alle Arbeiten werden von den PädagogInnen genau dokumentiert.

 

Hat die Schule dieselben Ferienzeiten wie die öffentliche Schule?

Ansich hat die Dorfschule die selben Ferienzeiten wie die öffentlichen Schulen in Niederösterreich. Lediglich bei den schulautonomen Tagen kann es zu geringfügigen Abweichungen kommen.

 

Gibt es Hausaufgaben?

Grundsätzlich gibt es an der Dorfschule keine verpflichtenden Hausübungen. Die Kinder können freiwillige Aufgaben mit nach Hause nehmen. Zudem entscheiden die Pädagoginnen im Einzelfall, ob ein Kind zur Unterstützung seiner Lernentwicklung zusätzliche Übungen zu Hause bearbeiten sollte.

Für ältere Schülerinnen und Schüler kann es vereinzelt vorkommen, dass Arbeiten wie Projekte oder Präsentationen zu Hause fertiggestellt werden.

 

Gibt es einen fixen Stundenplan?

Nein. Das Unterrichtsprinzip in der Montessori-Pädagogik nennt sich „Kosmische Erziehung“. Alle Fachbereiche greifen bei uns ineinander, so geben wir den Kindern die Möglichkeit die Welt als große Ordnung zu sehen (Kosmos = griech.: Ordnung).

 

Gibt es Zusatzangebote oder freie Wahlfächer an der Schule?

Nein, es gibt keine klassischen Zusatzangebote oder freien Wahlfächer an der Schule.

Stattdessen wird im regulären Unterricht großer Wert auf Abwechslung und Vielfalt gelegt. Durch unterschiedliche Workshops und Ausflüge werden immer wieder neue und spannende Themen aufgegriffen – zum Beispiel ein Workshop über Artenvielfalt inklusive Bau einer Käferburg, ein Projekt „vom Korn zum Brot“ oder auch ein Steinzeit-Workshop.

Im Musikunterricht studieren die Kinder beispielsweise Theaterstücke oder Musicals ein. Zudem haben sie die Möglichkeit, sich eigenständig mit Themen, die sie besonders interessieren, intensiver zu beschäftigen und diese anschließend in Form von Referaten der Klasse vorzustellen.

Auch im Sportunterricht wird für viel Abwechslung gesorgt – etwa durch Eislaufen im Winter, Schwimmen im Frühjahr sowie Aktivitäten wie Kickbox-Workshops, Klettern oder Tennis-Schnupperstunden.

  

Gibt es Religionsunterricht an der Schule?

Nein, an der Dorfschule gibt es keinen klassischen Religionsunterricht. Die Themen um Ethik und Religion werden aber im Rahmen der kosmischen Erziehung immer wieder aufgegriffen. Zum Beispiel in der ersten großen Erzählung, die wir jedes Jahr zu Schulbeginn erzählen, oder in unseren "History Questions" (Geschichtsfragetafeln), wenn wir uns mit Hochkulturen der Menscheheitsgeschichte beschäftigen.
Es gibt auch immer wieder Gespräche und Arbeiten zu den spirituellen und materiellen Grundbedürfnissen der Menschen, wobei die Kinder die unterschiedlichen Weltreligionen kennenlernen.
Anlassbedingt besprechen wir natürlich auch die Bedeutung und Entstehung  regionaler Traditionen und Feiertage. Wie zum Beispiel "Wie ist der Adventkranz entstanden", "Warum feiern wir Ostern", usw.

 

Welche Fremdsprachen werden an der Dorfschule unterrichtet?

Ja, an der Dorfschule wird Englisch unterrichtet.

Bereits ab der 1. Schulstufe haben die Kinder Englischunterricht. Dabei wird die Fremdsprache spielerisch und mit vielfältigen Materialien vermittelt, sodass ein altersgerechter und motivierender Zugang entsteht.

Zusätzlich gibt es besondere Möglichkeiten, das Gelernte praktisch anzuwenden: Durch eine Erasmus+ Förderung konnten Schülerinnen und Schüler bereits für einige Tage den Unterricht an einer English International Montessori School in Budapest besuchen und dort ihre Englischkenntnisse im Alltag einsetzen.

Außerdem sind immer wieder Volontärinnen und Volontäre des Vereins Grenzenlos an der Schule. Sie bringen nicht nur Einblicke in andere Kulturen mit, sondern kommunizieren auch auf Englisch mit den Kindern und fördern so den natürlichen Sprachgebrauch.

  

Bekommt das Kind ein Zeugnis?

In der Regel werden an unserer Schule keine klassischen Zeugnisse ausgestellt. Stattdessen finden pro Semester sogenannte KDL-Gespräche („Kommentierte direkte Leistungsvorlage“) statt. In diesen Gesprächen geben die Pädagoginnen einen umfassenden Einblick in die Lernentwicklung des Kindes, sprechen über Arbeits- und Sozialverhalten und heben individuelle Stärken hervor. Außerdem können gemeinsam persönliche Lernziele mit den Eltern und dem Kind festgelegt werden.

Sollte ein Zeugnis – etwa für den Wechsel an eine weiterführende Schule – erforderlich sein, kann dieses auf Wunsch von der Schulleitung ausgestellt werden.

 

Was können die Kinder einmal nach der Dorfschule machen?

Schülerinnen und Schüler, die die Dorfschule nach der 6. Schulstufe verlassen, haben vielfältige Möglichkeiten:

  • den Übertritt in ein Gymnasium oder eine Mittelschule
  • den Besuch einer Sekundarstufe bis hin zum International Baccalaureate (IB)

 

Gibt es eine verpflichtende Elternarbeit?

Nein, es gibt keine verpflichtende Elternarbeit.

Es besteht jedoch die Möglichkeit, sich freiwillig im Rahmen eines Elternvereins zu engagieren. Dieser organisiert beispielsweise Feste und Buffets, deren Einnahmen für Neuanschaffungen von Materialien und zur Unterstützung der Schule verwendet werden.

Zusätzlich können Eltern bei Ausflügen oder Workshops als Begleitpersonen teilnehmen. Nach Absprache mit den Pädagoginnen und Pädagogen ist es auch möglich, den Unterricht aktiv mitzugestalten – etwa durch eigene Workshops (z. B. Heilpflanzen Workshop, Brotbacken mit den Kindern, etc.).

Ein Engagement ist also jederzeit willkommen, erfolgt jedoch ausschließlich auf freiwilliger Basis.

 

Gibt es eine Ferienbetreuung?

Ja, es wird eine Ferienbetreuung in den Herbstferien, Osterferien, Semesterferien und Sommerferien angeboten. Details dazu finden sich unter Ferienbetreuung.

 

  BGF Guetesiegel 2026 2028 Logo Österreichische Gesundheitskasse OeAD_Logo_Erasmus__RGB.jpg grenzenlos

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